Wil will
wohnen!

Wohnen darf kein Luxus sein!

Initiative für gemeinnütziges Wohnen in Wil

Die Mieten steigen seit Jahren und sind für immer mehr Menschen zu einer grossen finanziellen Belastung geworden. Heute sind die Mieten in der Schweiz durchschnittlich 30% teurer als noch vor 20 Jahren1.

Auch die Einwohner:innen der Stadt Wil spüren die Belastung durch die steigenden Mieten. Der Wohnraum ist knapp und die Mieten sind höher als in allen umliegenden Gemeinden. Die Stadt Wil hat bereits 2018 anerkannt, dass Handlungs­bedarf besteht2 – doch bis heute ist nichts passiert.

Wil braucht bezahlbaren Wohnraum – jetzt!

Die Initiative „Wil will wohnen“ fordert deshalb endlich konkrete Massnahmen. Bis 2050 sollen sich mindestens 10% der Wohnungen in Wil im Eigentum von gemein­nützigen Wohnbau­trägern befinden, die dem Prinzip der Kostenmiete verpflichtet sind und dadurch langfristig bezahlbaren Wohnraum sichern. Dieses Ziel ist zwar ambitioniert, aber erreichbar – mit zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aktiven Wohnpolitik.

Die Initiative hat zum Ziel, dass sich bis im Jahr 2050 mindestens 10 Prozent der Wohnungen in der Gemeinde Wil im Eigentum von gemeinnützigen Wohnbau­trägern befinden, die dem Prinzip der Kosten­miete verpflichtet sind (gemäss Art. 37 der Wohnraum­­förderungs­verordnung WFV).

Dazu bietet die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnbau­trägerschaften Grundstücke in der Regel im Baurecht an und schafft zusätzlich unterstützende Finanzierungs­instrumente. Bei grösseren Areal­entwicklungen sollen Grund­besitzende mittels Planungs­vorschriften/-vereinbarungen verpflichtet werden, zur Erreichung dieses Ziels beizutragen.

Gemeinnütziger Wohnbau – Ein Gewinn für Wil!

Beispielsweise verzichten gemeinnützige Wohn­bau­­träger auf eine übermässige Rendite und schaffen dadurch bezahlbaren und attraktiven Wohnraum.

Wohnen in Wil ist teuer. Mit einer verbindlichen Quote soll der gemeinnützige Wohnungsbau gefördert werden, damit es mehr bezahlbare Wohnungen gibt. Darum sage ich Ja zur Initiative. [Zitat: Barbara Gysi]
Bezahlbare Mieten stützen Familien, ältere Menschen und junge Erwachsene gleichermassen. Wil will wohnen schafft die Grundlage für ein Wil, das niemanden zurücklässt. Wil braucht eine nachhaltige und soziale Wohnpolitik für uns und kommende Generationen.
Betim Salija
In Wil herrscht Mangel an kostengünstigem, bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für junge Menschen und Familien und Personen im höheren Alter. Abhilfe kann im Rahmen der Ortsplanungsrevision geschaffen werden.
Daniel Stutz
Die Stadt kann mehr tun, damit es in Wil mehr bezahlen Wohnraum gibt. Ein Ziel zu definieren ist ein wichtiger Anfang. Ich sage überzeugt JA zu Wil will wohnen! [Zitat: Dario Sulzer]
Wil braucht dringend mehr bezahlbare und altersgerechte Wohnungen. Ältere Menschen sind besonders stark von der Wohnungsnot betroffen. Gemeinnütziger Wohnungsbau bringt viele Vorteile.
Dani Wyler
Die Mieten von gemeinnützigen Wohnungen sind im Schnitt 14% günstiger und bleiben auch langfristig günstiger, egal was der Markt macht. Wil hat viel Potenzial – Nutzen wir es! [Zitat: Lukas Tribelhorn]
Mir ist es wichtig, dass der gemeinnützige Wohnbau in unserer Stadt gefördert wird. [Zitat: Peter Fähndrich]
Wil hat als Kulturstadt sehr viel Potential. Diese kann jedoch nur genutzt werden, wenn isch kreative Menschen das Wohnen hier leisten können. [Zitat: Projekt ET]
Gemeinnützige Bauträger garantieren faire Mieten und sind Innovationsmotoren für soziale Vielfalt, moderne Wohnformen und attraktive Freiräume. So schaffen wir lebendige Quartiere für alle! [Zitat: Matthias Loepfe]
Es ist höchste Zeit, in Wil bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Mit einem „Ja“ zur Initiative haben wir die Gelegenheit, die schwierige Situation für Familien und Junge massiv zu verbessern. [Zitat: Mirta Sauer]
Ich setze mich für mehr bezahlbaren Wohnraum in der Stadt Wil ein, weil wohnen und Leben ein Grundrecht und kein Privileg ist! JA am 8. März zur Initiative „Wil will wohnen [Zitat: Pascal Künzli]
Ich unterstütze Wil will wohnen! Weil bezahlbarer Wohnraum für Familien und Menschen mit mittleren Einkommen zentral ist. Die Initiative schafft fairen, gemeinnützigen Wohnraum in Wil. Ich sage JA! [Zitat: Susanne Alfermann]
Bezahlbarer Wohnraum ist die Grundlage für eine lebendige Stadt. Die Initiative stärkt Vielfalt und langfristige Lebensqualität in Wil. [Zitat: Mike Sarbach]
Gentrifizierung verdrängt Menschen mit wenig Geld aus Wil. Steigende Mieten sind politische Entscheidungen. Wohnen ist ein Recht, kein Luxus! Darum unterstütze ich Wil will wohnen. [Zitat: Arta Mustafi]

Argumente für ein JA zu „Wil will wohnen“

Bezahlbarer Wohnraum dank Kostenmiete

Genossenschaften verlangen weniger Miete, weil sie auf eine übermässige Rendite verzichten. Mieten von Genossenschafts­wohnungen sind im Schnitt 14% günstiger und bleiben auch längerfristig günstig.

Langfristige Wohnsicherheit

Genossenschaften planen langfristig und im Sinne ihrer Mieter:innen. Dadurch schaffen sie Wohnsicherheit und stabile Mieten.

Starke Gemeinschaft und hohe Wohnqualität

Der gemeinnützige Wohnungs­bau fördert innovative und moderne Wohnformen. Die soziale Durchmischung wird gefördert und die Gemeinschaft gestärkt. So entsteht Wohnraum mit einer hohen Lebensqualität.

Nachhaltig und Ressourcenschonend

Durch einen geringen Flächen­verbrauch, neue Wohn- und Bau­konzepten und ökologischer Innovation bauen Genossenschaften effizienter und ressourcen­­schonender.

Potenzial für Neubau und im Bestand

Verschiedene Areale in Wil, wie das Lenzen­büel und das Zeughaus­areal, bieten grosses Potenzial für genossen­schaftlichen Wohnbau. Auch bestehende Gebäude können zur Ziel­erreichung beitragen.

Unrealistisch? Mutlos!
Andere Städte zeigen, dass ein Anteil von 10 Prozent Genossenschafts­wohnungen problemlos möglich ist. Die langfristige Ziel­vorgabe der Initiative „Wil will wohnen“ bietet Planungs­sicherheit und lässt der Stadt Wil viel Handlungs­spielraum.

Gemeinsam für mehr bezahlbaren Wohnraum!
Unterstütze unsere Initiative mit einem persönlichen Testimonial oder bestelle Postkarten, Flyer oder Plakate um in deinem Umfeld für ein JA zur Initiative zu werben.

Diese Initiative wird unterstützt durch:

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